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Fachbereich Medien
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FB Medien > Personen > Prof. Dr.-Ing. M.Sc. Markus Dahm > Projekte > Master-Preis für Usability
Medien / Usability, Preisverleihung, Medieninformatik, Prof. Dr.-Ing. M.Sc. Markus Dahm
15.09.2017

Usability-Challenge 2017

​​​​​​​Master-Preis für Usability

Vier Master-Studierende des FB Medien haben als Preisträger der Usability-Challenge 2017 ihren Beitrag auf der Konferenz Mensch und Computer präsentiert.
Philip Burgdorf, Felix Jordan, Hülya Honluk und Stephan Weber haben in einem von Prof. Dr. Markus Dahm geleiteten Projekt die Anforderungen und Möglichkeiten der Individualisierung eines digitalen Autocockpits untersucht.

Ihr Einsatz wurde belohnt: Auf der Konferenz Mensch und Computer, die vom 10.-13. September 2017 in Regensburg stattfand, wurden sie vom Veranstalter, der Gesellschaft für Informatik als Preisträger im Wettbewerb Usability-Challenge in der Kategorie Master geehrt. Dem interessierten Fachpublikum präsentierten sie ihre Methodik und ihre Ergebnisse.


Ziel des Projektes war es, innovative und nutzbare Konzepte zur Interaktionen und Informationsdarstellungen im Auto-Cockpit zu entwickeln. Das Projekt basiert auf der User Centred Design Methode, bei der die Ziel­gruppe von der Konzeptionierung bis zur letzten Evaluierung in den Entwicklungsprozess mit eingebunden wird.

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Die Zielgruppe wurde hier bereits vor Beginn der Konzeptentwicklung einbezogen: es wurde eine Umfrage durchgeführt, die noch vor Beginn der ersten Iteration stattfand. Basierend auf diesen Ergebnissen wurden die Ziele und Anforderungen für das Konzept festgesetzt. Durch eine Marktrecher­che wurden die zur Verfügung stehenden technischen Möglichkei­ten ermittelt und daraufhin mögliche Szenarien entwickelt. Anschlie­ßend wurden, in drei Iterationsschritten, unter Einsatz verschiedener Usability Methoden mehrere Konzepte entwickelt, implementiert und evaluiert.

 

Der Wettbewerb Usablity-Challenge wird seit 2011 jährlich vom Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion der Gesellschaft für Informatik (GI) für Studierende ausgeschrieben.

Der Beitrag in diesem Jahr ist bereits der vierte von Prof. Dr. Markus Dahm betreute Beitrag zu diesem Wettbewerb, der mit einem Preis gekrönt wird.

 

Das Thema der nächsten Challenge 2018 ist "Smart Glasses", Details finden Sie unter mci-ausbildung.de/challenge.html.​

​​Die Entwicklung der Protot​ypen

Papierprototyp​​

​Im ersten Iterationsschritt wurde ein Papierprototyp entwickelt, der den Probanden erlaubte ihr persönliches Cockpit frei zu gestalten. Diese Art des Prototyps erlaubt viel Freiraum in der Gestaltung der Anwendung. Ziel war es, zu ermitteln ob eine Individualisierung ge­wünscht ist und ob neue Techniken genutzt werden
 
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Erster Interaktiver Prototyp

 
​Das Ziel des ersten interaktiven Prototypen war die Ermittlung von Interaktionsmöglichkeiten, die der Benutzer beim Individualisieren des Cockpits benutzen möchte. Beim ersten digitalen Prototypen wurde fest­gestellt, dass viele Benutzer ihren Smartphone zur Profilspeicherung verwenden möchten. In diesem Schritt soll diese Möglichkeit ange­boten werden. Zusätzlich wird die Idee überprüft, ob das Interes­se besteht die Individualisierung auch zu Hause durchnehmen zu können.
 
 
 

Zweiter Interaktiver Prototyp

​In einer dritten Iteration wurde der Nutzen der Individualisierung in einer simulierten Fahrsituation mit einem zweiten digitalen Prototypen getestet.​​​