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Medien / NaDiA, CoDe for Health, Prof. Dr. Alina Huldtgren
12.12.2022

Auch im Alter digital in die Zukunft starten

​​​​​​​​​​​​Wie kann man auch im Alter seine Zukunft digital gestalten und dabei möglichst souverän Zugang zur Digitalit​ät finden? Auf solche und weitere Fragen wurden am 25.11.2022 bei der Dialogveranstaltung des Forschungsprojektes „NaDiA – Nachgefragt: Digital im Alter, aber wie?“ Antworten gefunden.​

Das Forschungsprojekt NaDiA begann Anfang dieses Jahres im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2022 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Kooperation mit dem Caritasverband Düsseldorf e.V. und wurde durch die Arbeitsgruppe „CoDe for Health“ unter Leitung von Prof. Dr. Alina Huldtgren und Dr. Holger Klapperich an der HSD im Fachbereich Medien durchgeführt.


Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßten Prof. Huldtgren und Andrea Konkel (Caritasverband) die zahlreichen Gäste auf der Empore im Gebäude 4 der Hochschule. Nicht nur Senioren waren gekommen, sondern auch Studierende, Interessierte und Fachleute der sozialen Altenarbeit. So wurde ein Resümee über das Jahr gezogen, bei dem viele verschiedene partizipative Formate gemeinsam mit Älteren und jung gebliebenen umgesetzt wurden.


Die Dialogreihe „Kaffee und Kuchen – Digital!“ mit Senior*innen konnte sich in den Zentren Plus der Caritas etablieren, in der Schwerpunkthemen wie „Sicherheit im Netzt“ und „Anglizismen“ gemeinsam diskutiert werden konnten. Darüber hinaus gab es ein wanderndes Interaktionsformat innerhalb dieses Jahres: In einer „Video-Box“ konnten interessierte Bürger*innen Fragen zu digitalen Themen und der eigenen Zukunft stellen sowie bereits gestellte Fragen beantworten. Weiterhin wurde ein selbst gestaltetes Technik-Wörterbuch erstellt, welches erstmals als gedruckte Variante auf den Stühlen der Gäste auslag, damit diese das gebündelte Wissen und somit einen ersten Schritt in Richtung Befähigung zu Digitalität mit nach Hause nehmen konnten.


Im Anschluss an die Einführung folgte eine interaktive Gesprächsrunde durch die Moderation von Corinna Ruppel mit fachkundigen Gästen auf dem Podium: Prof. Dr. Cordula Endter (Gerontologie, KHSB), Prof. Dr. Claudia Müller (Sozio-Informatik, Uni Siegen), Dagmar Hirche (Gründerin „Wege aus der Einsamkeit“ e.V.) und Prof. Dr. Hans-Werner Wahl (Gerontologie, Uni Heidelberg) gaben näheren Aufschluss, wie Digitalität für das „älter werden“ neu gedacht werden sollten, welche Hürden genommen würden müssen und wie bisher erarbeiteten Lösungen einen Weg zu älteren Menschen geebnet werden müsste.


Anschließend wurde mit Fingerfood in der Hand bei einer Führung durch die Ausstellung der Ergebnisse des Forschungsprojektes, u.A.  studentische Arbeiten und Teilprojekte von NaDiA, noch einmal der Mehrwert der Partizipation von älteren Menschen in der Technikentwicklung verdeutlicht.



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