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Medien / Studio5, Tag der offenen Tür
15.01.2015

Tag der offenen Tür

​Menschlichkeit und Zauberei: FH D lud traditionell zum Tag der offenen Tür

Er hat eine lange Tradition an der Fachhochschule Düsseldorf: der Tag der offenen Tür. Um studieninteressierten Schülerinnen und Schülern Einblicke in das facettenreiche Angebot der Studiengänge an der Hochschule zu ermöglichen, öffnete die FH am 21. Januar 2015 von 9 bis 15 Uhr erneut ihre Pforten. Weit mehr als tausend Studieninteressierte aus Düsseldorf und der Region nutzten die Chance, um mit Studierenden und Lehrenden ins Gespräch zu kommen oder sich über Studiengangsvoraussetzungen und -verläufe zu informieren.

An 67 Informations- und Aktionsständen, in 37 Labor- und Werkstätten sowie während einer Vielzahl von Kurzvorträgen und Schnuppervorlesungen machten sich die künftigen Studierenden einen umfassenden und lebendigen Eindruck vom vielfältigen Studienangebot.

 

Der Mensch steht im Mittelpunkt

Die Begeisterung stand dabei vielen im Gesicht geschrieben – etwa am Fachbereich Medien. Dort präsentierten neun Studierende zusammen mit ihrer Professorin Isolde Asal und Thomas Zipf die Premiere ihres 13-minütigen Imagefilms „WfaA – ein Unternehmen der besonderen Art“. „Das ist kein klassischer Unternehmenswerbefilm und er geht weit weg vom Besenbinder-Image und Kerzenziehen“, freute sich Asal über das gelungene Werk der Studierenden. An fünf Drehtagen und fünf verschiedenen Schauplätzen hat das Team gedreht. „Das war in technischer, kreativer und vor allem auch menschlicher Hinsicht eine Bereicherung“, sagte Sylvia Wolf. Im Mittelpunkt des Unternehmens steht der Mensch und den haben die Studierenden überaus sympathisch in Szene gesetzt. 15 Protagonistinnen und Protagonisten kommen zu Wort, stellen sich und besonders auch ihre hochwertige Arbeit – etwa bei der Bioland-Produktion – mit Freude vor. Der Film zeigt, wie wichtig die Inklusion von Menschen mit einem Handicap ist – nicht nur auf dem Arbeitsmarkt.


Bewegt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler auch von einer Eye-Tracking-Studie am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Hier stellte die Forschungsstelle Life Cycle Excellence eine Studie vor, bei der die Besucher selbst ihre Beobachtungs-Fähigkeiten in den Bereichen Arbeitssicherheit oder Ergonometrie testen können sowie einen virtuellen Planungstisch, an dem eine ganze reale Fabrik in digitaler Form abgebildet werden kann. Innerhalb eines Erstsemesterprojektes von Prof. Dr. Jörg Niemann unter Betreuung von Martin Schlösser und Claudia Fussenecker ist dieses Projekt entstanden.


In der Studie wurden die Blicke der Probanden mit den mobilen Eyetracking-Gläsern im Rahmen eines Zaubertricks analysiert. Herausgefunden werden sollte, wie und womit der Zauberer seine Zuschauer tatsächlich „verzaubert“ und wohin die Zuschauer blicken. Eine Erkenntnis war, dass der Zauberer neben seinen Handfertigkeiten auch sehr redegewandt sein muss.


„Zukünftig sollen die Eyetracking-Gläser für industrierelevante Forschungsprojekte eingesetzt werden. Mögliche Bereiche sind die Qualitätssicherung, die Arbeitsplatzoptimierung sowie die Überprüfung von Sicherheitshinweisen in Produktionsstätten“, erläuterte Fussenecker den wissbegierigen Besuchern.
Der Fachbereich Elektrotechnik präsentierte beispielsweise die neuesten Exponate, die im Lehrgebiet der Mikrotechnologien unter Leitung von Prof. Dr. Carsten Fülber als studentische Projekte entwickelt wurden. So zeigten Studierende beispielsweise kunstvoll zusammengestellte LED-Leuchtvariationen und Bilder, die durch Bewegung entstehen.

 

Vielfältige Angebote

Auf Anschaulichkeit und die Vermittlung des Praxisbezugs wurde auch am Standort Süd Wert gelegt. So wurde den Schülerinnen und Schülern am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften in offenen Seminaren ein lebendiger Eindruck von aktuellen sozialpädagogischen Fragestellungen oder zu den Möglichkeiten von Praxisphasen im Studium vermittelt. „Schnuppervorlesungen“ bot auch der Fachbereich Wirtschaft an. Hier konnten sich die Besucher zum Beispiel einen ersten Überblick über Inhalte der Bachelor-Studiengänge verschaffen, die in Kurzvorträgen von Dozenten und Studierenden vorgestellt wurden. Spezielle Informationsveranstaltungen zur Berufsplanung und zu Lehr- und Forschungsprojekten ergänzten auch hier das Programmangebot. Beeindruckt zeigten sich viele auch von den Ausstellungen am Fachbereich Architektur sowie dem Angebot am Fachbereich Design.


Abgerundet wurde der Tag der offenen Tür schließlich durch Informationsstände der zentralen Einrichtungen – von der Studienberatung und dem International Office bis hin zur ABS, dem Familienbüro und den Ausbildungsmöglichkeiten wurde ein umfassender Einblick in alle Aspekte des Hochschullebens geboten. So schnupperten die interessierten Besucher bis in die frühen Nachmittagsstunden in die fachlichen Inhalte der verschiedenen Studiengänge und nutzten die Gelegenheit, mit Lehrenden und ihren potenziellen künftigen Kommilitoninnen und Kommilitonen locker ins Gespräch zu kommen.

Weit mehr als tausend Studieninteressierte aus Düsseldorf und der Region nutzten die Chance, um mit Studierenden und Lehrenden ins Gespräch zu kommen, sich über Studiengangsvoraussetzungen und -verläufe zu informieren.​​

 

Innerhalb einer Eye-Tracking-Studie konnten die Besucher selbst ihre Beobachtungs-Fähigkeiten in den Bereichen Arbeitssicherheit oder Ergonometrie testen.​​

 

 

Studierende zeigten kunstvoll zusammengestellte LED-Leuchtvariationen und Bilder, die durch Bewegung entstehen.
Fotos (3): Kimara Hungerbach​