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Medien / Medien, Veranstaltungshinweis
24.11.2017

medien­FORUM.WS2017

​​​​​​​​​​​Liebe Studierende,
 
ihr seht vor lauter Kursen das Studium nicht mehr? Ihr büffelt und büffelt und habt keine Ahnung, wofür ihr mit den ganzen Stoff später braucht?
 
Dann haben wir hier das Richtige für euch: medienFORUM!
 
Das medienFORUM ist eine Vortragsreihe von und für Studenierende. Hier können junge Studierende - besonders aus dem Bereich Medientechnik und -informatik - erfahren, was man mit den Inhalten des Studiums später im Beruf machen kann, welche Berufe es überhaupt gibt und wie man dort hinkommt. Außerdem ergeben sich prima Kontakte für mögliche Praxissemester, Abschlussarbeiten oder Anstellungen.
 

Weitere Informationen erhaltet ihr im Interview von Lena Bauer mit Alexander Wollert (Medienforum an der Hochschule Düsseldorf)

Thema: Wohin nach dem Studium? Das Medienforum an der Hochschule Düsseldorf will diese Fragen für den Fachbereich Medientechnik klären

​​​Quelle: http://hochschulradio.de/insider-am-freitag-6-oktober/ 


Am Dienstag, den 10. Oktober, fand das erste medienFORUM des Wintersemesters 17/18 statt. Zu Gast war die LK AG aus Essen, welche durch Edzard Füllbrunn, Marco Windrich und Till Davin, der an der HSD im 7. Semester studiert und dort seine Bachelorarbeit schreibt, vertreten wurden. Vorgestellt wurde ein vor kurzem fertiggestelltes Projekt im Auftrag von Mitsubishi Electric; die LK AG erarbeitete für die Fachmesse PCIM Europe 2017 eine interaktive Installation und präsentierte einen Mitsubishi-Roboter, welchem man als Nutzer Vorgaben für ein Echtzeit-Lifepainting geben konnte. Neben Studenten und Mitarbeitern der HSD befanden sich ebenfalls Mitarbeiter von Mitsubishi Electric im Publikum.

​​Beim letzten Termin, am 17. Oktober, des medienFORUM hatten wir die Ehre als Gast den Filmemacher Boaz Kaizmann - geboren in Israel, lebend in Belgien und dozierend in Köln (Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Boaz_Kaizman) zu haben.
“Boaz Kaizmans Filme, die seit 2004 entstehen, zeugen von seiner Beschäftigung mit Wort und Bild. mit verbaler Aussage und visuellem Objekt, mit Fiktion und Dokumentation, einem Feld, das er seit Mitte der 1990er Jahre mit seinen Arbeiten
erforscht.“ - so ein Zitat von Dr. Barbara Engelbach aus dem Museum Ludwig.
 
Kaizmanns Filme sind teilweise Animationen, teilweise real gedreht. Vorgeführt wurde die Animated Documentary "Hannah Arendt - die Reise nach Jerusalem“. Das Filmmaterial basiert auf Archivmaterial mit einem Interview von Hanna Arendt. Zusätzlich wurde Drehmaterial eingearbeitet, das im Spätsommer 2015 in Jerusalem von Kaizman aufgenommen wurde.
 
Herr Kaizmann berichtete von der Produktion des Filmes und dessen künstlerischer digitaler Überarbeitung und seinem aktuellen PRojekt mit einer 360 Grad-Kamera.

​​Am 7. November stellte Professor Herder, der Beauftragte für Internationalisierung im Fachbereich Medien, die Möglichkeiten zu einem Auslandsaufenthalt für Medientechniker, -informatiker und Ton- und Bild-Studenten vor. Er präsentierte dabei die Partnerhochschulen in Aizu (Japan), Istanbul (Türkei), Valancia (Spanien), Trondheim (Norwegen), Heraklion (Kreta/Griechenland) und Salzburg (Österreich) und den Ablauf der Bürokratie, der dazwischen steht. 
Einen direkten Eindruck vom Aufenthalt am anderen Ende der Welt konnte sich das Publikum machen, als Herr Herder eine Skype-Konferenz mit einer sich in Japan befindenden Studentin aufbaute und das Publikum seine Fragen direkt an sie stellen konnte.


Am Dienstag, den 21. November, fand das Finale des medienFORUMS für das Wintersemester 2017/18 statt, das von Dominik Lazarek - ehemals selbst Medieninformatikstudent der HSD - von BlueByte / Ubisoft geführt wurde. Es wurde ein Überblick über Ubisoft gegeben, deren Hauptsitz in Paris liegt und seine Niederlassungen von San Franciso über Montreal, Stockholm, Bangalore bis Singapur hat und tausende Mitarbeiter hat. BlueByte ist das größte Entwicklerstudio Ubisofts in Deutschland neben Mainz und Berlin. Es wurde auch an Hand von zwei Beispielen gezeigt, welche Herausforderungen ein 3D Grafikentwickler in seiner Arbeit an aktuellen Titeln meistern darf, zum Beispiel physikalisch plausibles Wasser und Beleuchtung auf einer performance-schwachen Umgebung eines Smartphones oder Tablets. Und natürlich wurden viele Fragen beantwortet und Tips dazu gegeben, wie man als Student einen Platz in der Spielefirma als Artist oder Developer ergattern kann.


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Die Reihe des medienFORUMs ist für dieses Semester beendet und wird im kommenden Sommersemester fortgesetzt.